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    Ob beim Spaziergang durch die Straßen Kiels oder auf dem Stellplatz an der dänischen Nordseeküste. Überall dort wo Campervans meinen Weg streifen springen mir sofort die individuell gestalteten Ablagen hinter der Windschutzscheibe ins Auge. Von Treibgut, über Miniatur-Bulli, Wackelfigur oder Häckeldeckchen. Ein Van ist kreativer als der Nächste. Es scheint, dass das Dashboard die Statement-Kette oder das Tattoo des Vanatiker ist.

    Um diesem Phänomen auf den Grund zu gehen würde ich mich freuen von vielen von euch ein Foto eures Armaturenbrettes sowie die dazugehörige Story zu hören. Denn neben Dekoobjekten, die vielleicht nur aufgrund ihres Aussehens im Van gelandet sind gibt es sicherlich auch die ein oder andere interessante Geschichte dahinter. Meine erzähle ich euch jetzt:

    Auf unserem Dashboard befinden sich neben zahlreichen, Stiften, Notizheften, CDs und Haribos unser kleiner Hula Bob, den ich ein bisschen für mich und ein bisschen für Kai gekauft habe. Kai ist nämlich großer TIKI Fan. Da ich jedoch keine zweite sich räckelnde Brünette neben mir im Van erlauben würde entschied ich mich für Bob den etwas moppeligen Hawaiianer mit Ukulele. Hula Bob, wackelt jedes Mal wenn es über holprigen Untergrund geht und strahlt dabei so lustig, dass er uns stehts ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

     

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    Neben Hula Bob gibt es ein zweites markantes Figürchen hinter der Windschutzscheibe. Calimero unser bereits erblindetes Kücken am Rückspiegel (Ein Auge ist bereits verloren gegangen). Zu Calimero gibt es eine Familiengeschichte. Bereits mein Vater besaß in seinen Autos stets ein Calimero Kücken. Dieses war zwar schwarz weiß, wurde jedoch immer am Rückspiegel befestigt und bei jedem Auto-Wechsel mitgenommen. Dieses Kücken hatte er mit 18 Jahren zusammen mit meiner Mutter an einer sogenannten „Pick-Ass“ Bude auf dem städtischen Schützenfest als Trostpreis für seinen Einsatz von 50 Pfennig gewonnen und so fuhr es als Glücksbringer bereits in seinem ersten Wagen mit. Auch meine Schwester, Mutter und ich besitzen heute ein Kücken. Damals als wir unser erstes Auto bekamen besaß mein Vater jedoch nur sein eigenes und so musste er eine Möglichket finden dafür zu sorgen, dass auch seine drei Damen unter dem Schutz des heiligen Auto-Calimeros stehen durften. Im Einzelhandel war das kleine Kücken nicht auffindbar. (Das Internet wurde noch nicht beachtet.) Bei einem Besuch des Hamburger Dom (Für alle nicht Nordlicher „Kirmis“, Jahrmarkt, etc.) witterte er seine Chance: An einem Schießstand entdeckte er gelbe Calimeros. Mein Vater, der jedoch so clever ist und keine Moneten beim Schießen verlieren wollte, erzählte dem Budenbesitzer seine Geschichte bis dieser fragte „Wie viel brauchst du denn?“ und meine Vater antwortete: „3 Stück, für meine zwei Töchter und meine Frau“. Der Budenbesitzer gab ihm gleich eine ganze Handvoll Gratis-Kücken, da er die Story zu schön fand.

    Als Beweis für die unglaublich kitschig klingende Geschichte gibt es nachfolgend einen Original Videoausschnitt einer Reise meiner Eltern. Damals noch mit Zelt und Boot auf dem Autodach in Richtung Kroatien unterwegs.

    So nun kennt ihr meine Dashboard Geschichte. Wie geht eure? Bitte sendet mir ein Foto eures Armaturenbrettes (Egal ob durchdacht oder unaufgeräumt) und die Story (egal ob tiefgründig, witzig oder kurz) an kati(at)cruisingcampersblog.de. Ich freue mich eure Beiträge und Fotos zeitnah hier auf meinem Blog veröffentlichen zu können. Dann unter dem Motto: Deutschlands Campervan Dashboards.

2 Comments

  • Eine tolle Seite hast du hier aufgebaut. Da merkt man das richtig Arbeit dahinter steckt und du den Blog wirklich ernst nimmst. Weiter so 🙂

    • Hey Johannes. Danke, Danke! Das stimmt und ich hoffe, dass viele hier mein Herzblut bemerken. Danke fürs Lesen und kommentieren. Davon lebt ein Blog schließlich auch.

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