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    Weihnachten ist vorbei, einige Pfunde haben sich leider auf meine Hüften verirrt und ein neues Jahr hat begonnen. Die perfekte Zeit mein Wohnwagen-Makeover-Projekt anzugehen. Maybel mein 60er Jahre Caravan soll ja schließlich noch pünktlich zur Camping-Sommersaison fertig werden. (Den Wohnwagen-Makeover Teil 1 findet ihr hier) Doch wie zu jedem Umgestaltungs-Projekt ist auch bei Maybel zunächst die Planung entscheidend.

    Es erinnert mich ein wenig an meine Ausbildung, in der ich unter anderem die IKEA Interieure (die netten Wohnbeispiele im IKEA Haus) planen durfte. Damals war eine umfangreiche Planung auch das A und O. Also habe ich mir ausführlich darüber Gedanken gemacht wie Maybel nach dem Makeover aussehen soll und welches Konzept ich für den Caravan im Sinn habe.

    Der Außenbereich: Von Außen muss garnicht viel gemacht werden. Die cremefarbene Lackierung ist erst ein paar Jahre alt und wurde vom Vorbesitzer professionell vorgenommen. Außerdem steht ihr die Farbe super! Vergleichbare englische Wohnwagen wie z.B. die Thomson Modelle sind außerdem auch oft in dieser Farbe zu sehen. Der neutrale Creme-Ton lässt sich darüber hinaus schön im Inneren aufgreifen und kann als neutraler Grundton genutzt werden.

    Alle Fenster des Caravans sind dicht (auch die Dachluke) und alle Gummidichtungen sehen wirklich noch super aus. Dies war eine Grundvorraussetzung für den Kauf, denn bei meinem ersten Wohnwagen-Projekt wollte ich nicht gleich eine Großbaustelle vorfinden! Die Elektrik der Lichtanlagen funktioniert ebenfalls, sodass Kai hier nicht Hand anlegen brauch. (Die Elektrik-Abteilung ist sein Aufgabenfeld)

    Der Innenraum: Um Maybel in eine Wohnfühloase zu verwandeln benötigt es noch etwas Arbeit. Mein Grobes Konzept lautet: Modernes Design trifft 60er Jahre Schick. Selbstverständlich möchte ich den Charme der 60er von Maybel erhalten, aber dennoch verhindern, dass man in einem Museum Urlaub macht. Das wunderschöne alte Interieur bleibt wie es ist und wird durch moderne Wandgestaltung und Dekoration ins heutige Zeitalter befördert. Der alte PVC Boden muss definitiv erneuert bzw. der darunterliegende Holzfußboden aufgearbeitet werden. An einigen Wände des Caravans sind die Knapp 50 Jahre nicht spurlos vorbei gegangen, daher werde ich diese entweder neu streichen oder evtl. tapezieren müssen.

    CruisingCampersBlog_MaybelCaravanMakeoverTeil2Sitzbank

    Auch das kleine Badezimmer bzw. der kleine Toilettenraum sieht etwas ramponiert aus. Hier muss ich definitiv alle Wände erneuern. Die Decke mit der Holzleisten-Verkleidung steht wirklich gut da und kommt auf meine Makeover-To-Do-Liste ganz nach hinten. Wie schon gesagt werde ich am Interieur nicht viel verändern. Die Schränke, Tische und Bänke müssen höchstens an der einen oder anderen Stelle einen tropfen Leim sehen und mit Holzpolitur aufgearbeitet werden.  Auch die Polster sind unglaublicherweise unversehrt. Lediglich ein Polster wurde vom Vorbesitzer neu bezogen und bindet sich ins Gesamtbild gut ein. Die Gardinen kommen ab und werden durch Neue ersetzt.

    CruisingCampersBlog_MaybelCaravanMakeoverTeil2Toilette

    Natürlich kommen zu diesen Punkten noch viele Kleinigkeiten hinzu, wie evtl. neue Einsätze in den Schubladen und Schränken oder ähnliches. Diese werde ich jedoch in Angriff nehmen sobald die grobe Arbeit vorbei ist.

    Nachdem ich nun einen ersten Eindruck habe, was ich alles ersetzen und aufhübschen möchte machte ich mir Gedanken über die Farbgestaltung und suchte nach ansprechenden Tapetenmustern und Textilien um ein grobes Konzept mittels einer kleinen Collage zu erstellen.

    CruisingCampersBlog_MaybelFarbkonzept_150104

    Den Creme-Ton der Außenlackierung werde ich wie gesagt im Innenraum als neutrale Basis aufgreifen. Er findet sich in den Gardinen, Kissen und der Tapete wieder. Eventuell werde ich sogar den Holzfußboden in diesem Farbton lackieren oder eine der Wände streichen. Als farbige Akzente nutze ich einen Rot/Orange Ton (In diesem Farbton sind die Polster bezogen) und einen Hellblau-Ton. Beide Farben bzw. Farbfamilien befinden sich sowohl in der ausgewählten Tapete sowie dem Stoff für die Vorhänge.

    Die Produkte sind selbstverständlich noch nicht final ausgewählt. Es wird bestimmt noch kleine Änderungen geben, da es eventuell das eine oder andere Produkt nicht mehr gibt oder es nicht geeignet ist. Hauptsache ist jedoch einen Leitfaden für die Umsetzung zu haben.

    Der nächste Schritt wird für mich sein alle Produkte zu besorgen bzw. mich bzgl. bestimmter Produkte zu informieren. Für den Fußboden habe ich an speziellen Lack aus dem Bootsbereich gedacht und zum Tapezieren benötige ich vermutlich Spezialkleister, da es in einem Wohnwagen im Winter auch etwas feuchter werden könnte. Diese Fragen werde ich in den nächsten Wochen klären und euch über die Ergebnisse berichten.

    Bis dahin könnt ihr mir gerne einen Kommentar hinterlassen und mir sagen was ihr von meinem Konzept haltet. Bis bald!

    Zum Wohnwagen-Makeover Teil 3 geht es hier

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