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    Eine ganze Woche Urlaub. In unseren Köpfen malten Kai und ich uns aus einfach sieben Tage lang die Füße hochzulegen und das faule Nichtstun zu genießen. Doch daraus wurde nichts. Warum? Weil wir das einfach garnicht können. Bei Kai tanzen die Hummeln im Hintern ja bekanntlich schon nach 1 Stunde Entspannen Lambada aber auch ich kann einfach nicht mehr Faulenzen. Irgendwie drängt es uns doch auch im Urlaub etwas zu erleben. Nachdem wir bereits einige Male vergeblich Wellenreiter und Boogieboard mitgeschleppt haben und ohnehin nicht die richtige Windrichtung angesagt war musste etwas neues ausprobiert werden. Ein Boot musste her! Genauergenommen ein aufblasbares Kajak mit dem phänomenalen Namen „Tahiti“ von der Marke Sevylor.

    Für den Aufbau besorgten wir uns im Baumarkt eine handelsübliche Pumpe mit 12 Volt Anschluss für den Zigarettenanzünder im Campervan. Natürlich lief der erste Aufbau des Bootes nicht nach Plan, denn die Pumpe kam nach ersten guten Ergebnissen nicht mehr gegen den Druck der bereits im Kajak befindlichen Luft an, sodass wir uns eine andere Pumpe besorgen mussten. Zum Glück konnten wir uns vor Ort eine Doppelhubpumpe leihen. Mit dieser Pumpe ging der Aufbau erstaunlich schnell. Innerhalb einer knappen halben Stunde war das Boot einsatzbereit. (Beim nächsten Aufbau ohne Komplikationen schaffen wir es bestimmt schneller) Es mussten insgesamt drei Teile aufgeblasen werden: Boden, Seitenteile und Sitze. Mittels Gurten können die Sitze in die ideale Position gebracht werden. Kleiner Tipp: Stellt diese möglichst gerade ein, da diese Position zum Paddeln angenehmer ist. (Ich musste meinen Sitz während der Fahrt nachjustieren und dies war bei den Wasserbedingungen garnicht so einfach)

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    Nachdem alles startklar war ging es Richtung Wasser. Die Förde war bei der Jungfernfahrt leider etwas rau, aber so gab es für uns wenigstens die gewollte Portion Abenteuer. Außerdem konnten wir das Boot direkt unter wiedrigen Bedingungen testen. Also ab ins Wasser und losgepaddelt! Nach ca. 45 Minuten und unzähligen Ritten auf den kleinen Wellen kamen wir mit schlappen Armen zurück an den Strand. Vom Boot bin ich wirklich überzeugt, unsere Paddeltechnik ist allerdings noch verbesserungswürdig. (Trotz Wellengang hielt sich das Wasser im Inneren des Bootes in Grenzen.) Sicherlich werden Profipaddler das Boot belächeln, aber für uns ist es zur Mitnahme im Campervan mit einem Gewicht von ca. 10kg perfekt. Zusammengepackt kann man es dank der Befestigungsgurte problemlos als Rücksack tragen. Neben dem Boot benötigt man lediglich zwei Paddel und eine Pumpe. Alle drei Produkte sind z.B. im Onlineshop von Fritz Berger für ingesamt ca. 270€ erhältlich.

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    Der Abbau ist ebenfalls kinderleicht. Zunächst öffneten wir ein Ventil im Fußboden um das eingedrungene Wasser aus dem Inneren des Bootes abfließen zu lassen. Nun ließen wir es ca. 30 Minuten in der Sonne trocknen und anschließen die Luft hinaus. Das Zusammenrollen sowie das anlegen des Tragegurtes war einfacher als gedacht.

    Die nächste Paddeltour können wir wohl leider erst im Frühjahr 2016 machen. Dann testen wir den Einsatz auf einem Binnengewässer! Fazit: Ein toller Begleiter für Campingurlauber mit wenig Platz an Bord.

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    Vielen Dank an Fritz Berger für die Unterstützung des Produkttests.

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