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    Unser Campervan ist stets mit allem „PiPaPo“ vollgestopft. Dieses musste ich gerade erst wieder feststellen als wir für die Restaurationsarbeiten an unserem VW T3 Bus alle unsere Habseligkeiten aus den unzähligen Klappen und Fächern heraussammeln mussten. Der Wahnsinn was auf 6 Quadratmetern alles Platz findet. Dies hat mich definitiv inspiriert Ordnung in unser Camper-Chaos zu bringen. Daher findet ihr schon bald einen Beitrag zum Thema „Wie packe ich meinen Campervan clever“. Bis dahin habe ich mir schon einmal Gedanken gemacht welche Dinge wirklich wichtig sind und was für uns entbehrlich. Denn sein wir mal ehrlich unsere Thermomanschetten für Bierflaschen, die wir von einem Bali Trip mitgebracht haben begleiten uns nun bereits einige Jahre und sind noch nie zum Einsatz gekommen. (Das kühle Bier am Abend lässt sich wohl in den meisten Fällen auch ohne Isolierbecher genießen.) Neben diesen Isoliermanchetten gibt es viele weitere Dinge auf die wir verzichten können. Auf der anderen Seite stehen Begleiter, die auf unseren Reisen nie fehlen dürfen: Meine Top 10 der Must Haves für Campervanatiker!

    1. Die richtige Decke und das Lieblingskissen.
    Wer mich kennt weiß, dass ich ein Schlafmensch bin. Eigentlich bin ich halb Bett und halb Mensch. Ein Bettmensch sozusagen. Daher lege ich viel Wert auf das kuschelige Weich. An erster Stelle kommt hierbei das richtige Kissen, denn ich finde nichts schlimmer als eine Nacht auf einem zu harten oder weichen Kissen zu verbringen. Daher habe ich mir direkt zu Beginn unseres Camper-Daseins passende Kissen besorgt. (Kleiner Tipp: Unser Bett im VW Bus ist 120 breit, daher fand ich es immer unpraktisch zwei 80cm breite Kissen zu haben. Kai und ich kamen uns so nämlich immer in Quere. Daher habe ich auf 60cm breite Kopfkissen umgestellt, so dass wir nun eine optimale Platzausnutzung haben.)

    2. Kerzen
    Kerzenlicht gehört für mich zu gemütlichen Abenden am Meer dazu. Daher habe ich immer eine kleine Packung Teelichter dabei, so dass ich stets mittels Teelicht und ausgewaschenem Mareladenglas oder Trinkbecher ein kleines Windlicht zaubern kann. Denn wer meinen Bericht zur DIY Fackel gelesen hat weiß, dass ich auf natürliches Licht einfach nicht verzichten kann.

    3. Musik
    Musik und Roadtrips ist die perfekte Kombination. Nicht nur beim Fahren sondern auch beim abendlichen Dinner vorm Camper oder beim Chillen im Bus um der Mittagshitze zu entgehen. Damit die Batterie unseres Volkswagen T3 nicht durch die Radiobenutzung unseres Busses eines morgens platt ist habe ich stets einen kleinen Bluetoothfähigen Lautsprecher dabei. Mit meinem Handy oder einem Ipod ist die musikalische Begeleitung also gesichert.

    4. Beschäftigung
    Zeitschriften & Bücher oder Hobbybedarf. Jeder findet Entspannung auf seine Art. Für mich gehören zum Entspannen drei Sachen dazu. Die neueste Ausgabe der Zeitschrift Couch, ein gutes Buch (Denn während der Woche finde ich oft keine Zeit mich gemütlich zurückzulehnen und in einem neuen Buch zu schmökern) und mein sogenannter Hobbybedarf. Dieses waren auf der letzten Reise Perlen und Stickschnur mit denen ich mir hübsche Armbänder geflochten habe. Für dieses Jahr steht evtl. Textilgarn und Stricknadel auf der Packliste. (So habe ich immer das Gefühl trotz des Faulenzens etwas erledigt bzw. Produktives getan zu haben)

    5. Insektenschutz
    Mückenschutz ist für mich seit letzem Jahr unentbehrlich, denn leider lieben mich die kleinen Biester neuerdings. Lange Kleidung hat sich im vergangenen Sommer bereits als untauglich erwiesen. Trotz langer Hose hatte ich etwa 30 Stiche an den Beinen. Daher fährt dieses Jahr das Mückenarmband (Welches man auch super ums Bein tragen kann) von Parakito, Mückenkerzen und Körperspray (Hier gibt es auch tolle Naturkosmetikprodukte, die die Umwelt schonen) mit. Mein Ziel für 2016: Moskitonetze für Schiebe- und Hecktür.

    6. Barbecue
    Die Campingsaison läutet gleichzeitig die Grillsaison ein. In unserem Campervan muss immer ein kleines Plätzchen für unseren Grill eingeplant werden. Zum Glück haben wir schon vor zwei Jahren das perfekte Produkt für uns gefunden: Den Pop Up Grill. Er ist dank ineinanderfallender Elemente super klein verpackbar, wiegt nicht mehr als 1kg und hat die ersten zwei Campingjahre ohne große Abnutzungserscheinungen überstanden. Praktisch ist auch die kleine Tasche mit der man sich den Grill lässig über die Schulter werfen kann um den Weg zum Strand anzutreten. (Tipp: Wer absolut keinen Platz mehr für einen Grill hat sollte wenigstens Grillkohle einpacken oder ein Rost. Denn häufig gibt es Grillvorrichtung/Grillanlagen an Stellplätzen, die man kostenlos nutzen darf.)

    7. Handfeger
    Wer kennt das nicht? Ein unüberlegter Schritt in den Camper und schon ist praktisch der halbe Strand im Campervan gelandet. Da der Sand der größte Feind des Campers ist darf ein kleiner Handfeger nie fehlen. (Unserer ist direkt neben der Schiebetür platziert, so kann man auch zwischendurch immer mal schnell reine machen oder die Schuhe vorm Einsteigen in den Campingbus säubern.

    8. Taschenlampe
    Neben den Kerzen die für die Gemütlichkeit sorgen darf die Taschenlampe nie fehlen, denn der Weg zu den Sanitärhäuschen oder dem nächsten Busch kann mitunter lang und gefährlich werden ohne erhellenden Begleiter. (Im Notfall reicht natürlich auch immer die Taschenlampenfunktion des Handys)

    9. Fahrräder
    Mein Bericht über den Königstuhl beweist, dass Fahrräder eigentlich immer auf einem Campingtrip dabei sein sollten. Die Umgebung kann so viel scheller erkundet werden und man verpasst auf keinen Fall großartige Erlebnisse, weil sie zu Fuß zu weit entfernt und mit dem Bus unerreichbar wären.  Ob man wie wir zwei klapperige Vintageräder oder moderne Klappräder dabei hat ist in erster Linie egal hauptsache man hat Spaß an den Erkundungsfahrten oder kann das Rad für den morgendlichen Weg zum Bäcker nutzen.

    10. Werkzeug
    Das letzte Must Have ist definitiv dem Alter unserer reizenen Capervanlady „Cream“ zu verdanken. Ohne eine kleine Auswahl an Werzeug würden wir auf keinen Campertrip gehen. Denn man weiß ja nie wann der VW T3 einmal etwas Zuwendung bedarf. (Eine kleine Auswahl an Werkzeug ist aber generell für jeden Campervanfahrer wichtig. Und sei es nur ein bisschen Klebeband zum fixieren eines gebrochenen Gepäckträgers oder das Radkreuz zum Wechseln des Reserverads. In diesem Sinne: Ich wnsche euch eine gute Fahrt!)

2 Comments

  • Genau das habe ich gesucht 🙂
    Danke, ich werd mir direkt die Sachen rausschreiben um beim nächsten Trip endlich mal nix zu vergessen 😀

    LG Tobi

  • Hey!
    eine interessante Seite mit interessanten Tip´s! Da wir auch (früher mit einem Bulli) unterwegs im Norden sind, habe ich auch noch weitere „must haves“ dabei.
    2 Klappstühle (gibt es auch sehr kompakt für den Bulli), ein Klapptisch und natürlich auch 2 Wolldecken, damit man auch bei einer frischen Brise draußen essen und chillen kann!

    LG Olaf

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